Welt-Parkinson-Tag 2026

Eine digitale Informationsveranstaltung der Parkinson Stiftung. Im Mittelpunkt stehen vielversprechende Ansätze aus der aktuellen Forschung.

Welt-Parkinson-Tag 2026

Die Parkinson Stiftung veranstaltet bereits zum 6. Mal im Rahmen des Welt-Parkinson-Tages eine Online-Informationsveranstaltung am 15. April 2026. Das diesjährige Thema der Veranstaltung lautet „Diagnose Parkinson – plötzlich sind da 1000 Fragen". 

Die wissenschaftliche Leitung übernimmt dieses Jahr Prof. Dr. Jens Volkmann (Vorstandsvorsitzender der Parkinson Stiftung und Direktor der Neurologischen Universitätsklinik in Würzburg). Die Moderation übernimmt Claudia Eyd, die auch den Podcast der Parkinson Stiftung betreut und selbst betroffen ist, zusammen mit Lisa Braun von der Presseagentur Gesundheit.

(Änderungen vorbehalten)

Programm

VorträgeAktionenPreisverleihungGesprächBeratungSonstiges

Lisa Braun ist Journalistin mit Fachexpertise Gesundheitspolitik. Sie ist Herausgeberin verschiedener Fachpublikationen wie dem Branchendienst OPG (Operation Gesundheitswesen) oder dem Portal www.gerechte-gesundheit.de – das Portal zur Ressourcenallokation. Im Jahr 2001 gründete sie in Berlin die Presseagentur Gesundheit GmbH dessen Geschäftsführerin sie ist. 

Claudia Eyd lebt mit ihrer Familie in Nordbaden. Sie ist seit einigen Jahren an Parkinson erkrankt. Wenn sie nicht gerade den Podcast "Bewegte Angelegenheiten" moderiert, engagiert sie sich im Orga-Team ihrer Selbsthilfegruppe vor Ort in Nordbaden, dem „Parkinsonstammtisch Karlsruhe“, der virtuellen Selbsthilfegruppe Parkins-on-line und bei der Zoom-Gymnastik sonntagmorgens. Bei den Parkinsonpaten ist sie eine der Patinnen.

Prof. Dr. med. Jens Volkmann ist erster Vorsitzender der Parkinson Stiftung, Neurologe und seit 2010 Direktor der Neurologischen Universitätsklinik in Würzburg. Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Bewegungsstörungen und deren Behandlung mittels tiefer Hirnstimulation. 

Prof. Volkmann ist und war Sprecher verschiedener nationaler und europäischer Forschungsverbünde zu diesen Themen und war von 2013–2019 Vorstandsmitglied der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG). Als deren Präsident initiierte er die Gründung der Parkinson Stiftung gemeinsam mit dem damaligen Schatzmeister der DPG, Prof. Manfred Gerlach.

Am 3. Juni 2025 wurde Stefan Schwartze, MdB, von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken mit der Übergabe der Urkunde zu weiteren vier Jahren in seinem Amt als Beauftragter der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten berufen. Bereits in der vergangenen Legislaturperiode hatte Schwartze dieses Amt seit Januar 2022 inne. Der gebürtige Bad Oeynhausener, Jahrgang 1974, ist gelernter Industriemechaniker und seit 1994 Mitglied der SPD. Seit 2009 sitzt er als Abgeordneter für den Wahlkreis 133 (Herford – Minden-Lübbecke II) im Deutschen Bundestag. In dieser Legislaturperiode ist Schwartze Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und im Petitionsausschuss. 

Die gesetzliche Grundlage für das Amt bildet § 140h Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V). Diese Vorschrift verpflichtet den Patientenbeauftragten, die Interessen der Patientinnen und Patienten in allen relevanten politischen Bereichen zu vertreten. Bundesministerien, Bundesbehörden und andere öffentliche Stellen des Bundes sind verpflichtet, den Patientenbeauftragten bei seiner Arbeit zu unterstützen.

Zu den zentralen Aufgaben des Patientenbeauftragten gehört auch die Stellungnahme zu allen gesetzlichen Maßnahmen, die die Belange von Patientinnen und Patienten berühren. Darüber hinaus informiert er die Patientinnen und Patienten auf allgemeiner Ebene über ihre Rechte im Gesundheitssystem.

Der Patientenbeauftragte der Bundesregierung hat jedoch keine Möglichkeit, Patientinnen und Patienten in Einzelfällen zu beraten. 

Das Amt des Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten – kurz Patientenbeauftragter – wurde im Jahr 2004 durch das Gesetz zur Modernisierung der Gesetzlichen Krankenversicherung geschaffen. Seitdem schlägt der Bundesgesundheitsminister die jeweilige Person für das Amt vor, die anschließend von der Bundesregierung berufen wird. Die Amtszeit dauert bis zum Zusammentreten eines neuen Bundestages.

https://patientenbeauftragter.de

Berit Schulze ist 57 Jahre alt, an der Kieler Förde aufgewachsen und lebt seit über 25 Jahren in Nordrhein-Westfalen, heute in Erftstadt zwischen Köln und Bonn. In Bonn arbeitet sie seit vielen Jahren als Produktmanagerin in der Zentrale der Deutschen Post AG.

In ihrer Freizeit trifft sie sich gerne mit Freundinnen zum Reden, Essen und Shoppen und reist leidenschaftlich – Ziele wie Wien, Schweden und Osttirol stehen aktuell auf ihrer Liste. Sylt ist ihr persönlicher Wohlfühlort. Sportlich interessiert sie sich für Tennis, Yoga und Skifahren, auch wenn sie zuletzt eher zur Entspannung auf der Couch tendierte.

Seit ihrer Parkinson-Diagnose im November 2025 richtet sie ihren Fokus neu aus und arbeitet daran, wieder aktiver zu werden.

Diana Lahner ist 55 Jahre alt, stammt aus Pirmasens und arbeitet als Industriekauffrau. 2021 wurde bei ihr Parkinson im Frühstadium diagnostiziert. Seitdem setzt sie bewusst auf Bewegung – vor allem Reiten, Fahrradfahren und Tanzen – um aktiv mit der Erkrankung umzugehen. Sie ist Mutter eines erwachsenen Sohnes und Großmutter einer einjährigen Enkeltochter. Trotz Diagnose steht sie weiterhin fest im Berufsleben.
Frau Lahner hat zusammen mit der Universität Mainz einen Film über ihre Erkrankung gedreht “Parkinson: Wenn der Körper Regie führt”.

Dr. Michael Sommerauer ist Arzt und klinischer Wissenschaftler mit einem besonderen Schwerpunkt auf der Früherkennung und Prävention der Parkinson-Krankheit. Seine Forschung konzentriert sich insbesondere auf die REM-Schlaf-Verhaltensstörung als frühen Marker der Erkrankung und kombiniert moderne bildgebende Verfahren mit detaillierter Schlaf- sowie Bewegungsanalyse. Er konnte zeigen, dass das Vorliegen dieser Schlafstörung mit einer beschleunigten motorischen Verschlechterung und fortschreitender noradrenerger Degeneration einhergeht. Darüber hinaus trug er zur Weiterentwicklung des „Dying-back“-Modells bei, das axonale Schäden unabhängig vom neuronalen Zellverlust beschreibt. Dr. Sommerauer baute eine der größten Kohorten von Patienten mit isolierter REM-Schlaf-Verhaltensstörung in Deutschland auf und nutzt diese zur Erforschung neuer, nicht-medikamentöser Therapieansätze. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde er unter anderem mit der besten Habilitation der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln sowie einem Else Kröner-Exzellenzstipendium ausgezeichnet.

Innovationspreis Grundlagenforschung

Merle Bode ist Psychologin und promoviert zur Neuropsychologie bei Parkinson. 
Ihre Forschung befasst sich unter anderem mit den Fragen, wie die Selbstbestimmung von Personen mit Parkinson unterstützt werden kann und wie genetische Faktoren mit kognitiven Symptomen der Erkrankung zusammenhängen. Als Psychotherapeutin in Ausbildung (kognitive Verhaltenstherapie) begleitet und diagnostiziert sie Personen mit neuropsychiatrischen Erkrankungen in der Neurologie sowie der Gedächntnis-Klinik.

Innovationspreis Versorgungsforschung

Syn Schmitt promovierte in theoretischer Physik und ist seit 2018 Professor für Computergestützte Biophysik und Biorobotik an der Universität Stuttgart. Er gründete 2019 das Institut für Modellierung und Simulation Biomechanischer Systeme und 2023 das Zentrum für Bionische Intelligenz Tübingen Stuttgart, dessen Sprecher er seitdem ist. Seine Forschung befasst sich mit autonomer muskelgetriebener Bewegung, insbesondere mit der Dynamik der Lokomotion, dem motorischen Lernen und der morphologischen Intelligenz in biologischen und technischen Systemen.

Forschungspreis Tremor

Ssaman Mardi ist studierter Informationswissenschaftler und hat die Hälfte seines Lebens in der Politik verbracht – als Büroleiter von Bundestagsabgeordneten, Referent und zuletzt als Geschäftsführer der netzbegrünung e.V. Dort deckte er 2024 gemeinsam mit seinem Team eine kritische Sicherheitslücke in Ciscos Videokonferenzplattform WebEx auf, die das unbemerkte Ausspähen von Meetings zahlreicher europäischer Regierungen, der deutschen Bundeswehr und der Bundesregierung ermöglicht hatte.

Als Künstliche Intelligenz mit dem Aufkommen von ChatGPT groß wurde, war er begeistert von den Möglichkeiten – und zugleich entsetzt von der Sorglosigkeit, mit der vertrauliche und personenbezogene Daten verarbeitet wurden. Getreu dem Motto: „Lieber sichere Alternativen schaffen als verbieten" realisierte er ab 2024 erste KI-Lösungen für Bundestagsabgeordnete und Landtagsfraktionen. 2025 gründete er smardis.tech und entwickelt seitdem spezialisierte, datenschutzkonforme KI-Lösungen für zivilgesellschaftliche Organisationen, die die Welt zum Besseren verändern wollen.

Für die Parkinson Stiftung entwickelte er jAImes – einen Chatbot, der Betroffenen, Angehörigen und Fachkräften rund um die Uhr verlässliche, wissenschaftlich fundierte Antworten auf Fragen rund um Parkinson gibt. Ohne Fachjargon, ohne Datenkraken, ohne versteckte Interessen.

Clinician Scientist und Neurologe am Universitätsklinikum Würzburg mit Spezialisierung auf Tiefe Hirnstimulation (THS) bei Parkinson und Dystonie. Leiter der THS-Ambulanz und der neurogeriatrisch-psychiatrischen Tagesklinik. Forschungsschwerpunkte: KIgestützte Bewegungsanalyse, digitale Biomarker und Neuromodulation. Mitentwickler von VisionMD, einer Open-Source-Plattform zur videobasierten Kinematikanalyse.

Katharina Saurer ist gebürtige Österreicherin und sammelte bereits während ihres Bachelorstudiums an der FH Joanneum in Graz internationale Erfahrungen in Lissabon und Amsterdam. Nach ihrem Abschluss verlagerte sie ihren Lebensmittelpunkt nach Hannover, wo sie über fünf Jahre hinweg als Designerin in einer Agentur tätig war und parallel dazu eigene freiberufliche Projekte entwickelte. Seit Oktober 2025 vertieft sie ihre künstlerische Praxis im Masterstudiengang Illustration an der Universität der Künste Berlin.

Kunst und Engagement

Julia Vermöhlen ist eine deutsche Illustratorin und Keramikerin mit Wohnsitz in Berlin. Neben ihrem Studium in der Illustrationsklasse an der Universität der Künste widmet sie sich in ihrem Studio in Berlin-Weißensee der skulpturalen Keramik. In ihren Arbeiten setzt sie sich mit ernsten Themen auseinander, die sie durch subtile humorvolle Elemente aufzulockern versucht.

Kunst und Engagement

Prof. Dr. med. Jens Volkmann ist erster Vorsitzender der Parkinson Stiftung, Neurologe und seit 2010 Direktor der Neurologischen Universitätsklinik in Würzburg. Sein klinischer und wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt im Bereich der Bewegungsstörungen und deren Behandlung mittels tiefer Hirnstimulation. 

Prof. Volkmann ist und war Sprecher verschiedener nationaler und europäischer Forschungsverbünde zu diesen Themen und war von 2013–2019 Vorstandsmitglied der Deutschen Parkinson Gesellschaft (DPG). Als deren Präsident initiierte er die Gründung der Parkinson Stiftung gemeinsam mit dem damaligen Schatzmeister der DPG, Prof. Manfred Gerlach.

Musik hat starke Auswirkungen auf die Symptome der Parkinson-Krankheit. Sie stimuliert unmittelbar die Beweglichkeit, steigert die Motivation und fördert den Antrieb. Prof. Dr. Stefan Mainka erklärt, wie Musik Ihren Alltag erleichtern kann.

Prof. Mainka lehrt im Masterstudiengang Musiktherapie an der Universität der Künste Berlin. Er arbeitet seit über 20 Jahren als Musiktherapeut und wissenschaftlicher Mitarbeiter im Parkinsonzentrum Beelitz-Heilstätten. Er hat den Schlucker-Wecker und die Beelitz-Musikgymnastik entwickelt und forscht zu sensorbasiertem Musik-Feedback.

Dr. Ali Amouzandeh, Facharzt für Neurologie, seit 2020 Oberarzt in der Klinik für Neurologie und Klinische Neurophysiologie am Ernst von Bergmann Klinikum in Potsdam.

Link zum Zoom-Raum
Meeting-ID: 870 7084 2059
Kenncode: 025847

Josephiene Schmidt ist Fachärztin für Neurologie an der Klinik für Neurologie des Ernst von Bergmann Klinikums in Potsdam und verfügt über umfassende klinische Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung neurologischer Erkrankungen. Einen besonderen Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bildet die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit Morbus Parkinson und anderen Bewegungsstörungen, geprägt durch ihre mehrjährige Arbeit in einer spezialisierten Fachklinik. Zuvor war sie in verschiedenen neurologischen und psychiatrischen Einrichtungen tätig, wodurch sie ein breites interdisziplinäres Verständnis entwickeln konnte. Parallel zu ihrer klinischen Laufbahn verfolgt sie eine wissenschaftliche Tätigkeit mit Promotionsbeginn im Bereich der stereotaktischen Neurochirurgie.

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Meeting-ID: 874 6411 2465
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Aktionsspenden für die Parkinson Stiftung

Sie wandern aus Leidenschaft, fahren gerne Fahrrad, gehen im Winter Skifahren. Sie organisieren ein Konzert, ein Fest oder eine andere Veranstaltung? Dann nutzen Sie Ihre Aktivitäten, um gleichzeitig Gutes zu bewirken! Mit einer Aktionsspende verbinden Sie das, was Sie lieben, mit einem wichtigen Zweck.

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