In Deutschland leben rund 400.000 Menschen mit Parkinson – etwa 1/3 von ihnen sind Frauen. Und doch gilt Parkinson bis heute weithin als „Männerkrankheit". Die betroffenen Frauen in Deutschland bleiben damit in Forschung, Versorgung und öffentlicher Wahrnehmung oft unsichtbar – obwohl sie die Krankheit biologisch, sozial und emotional auf ganz eigene Weise erleben.
Das wollen wir ändern: Mit unserer Initiative Frauen und Parkinson und auch indem wir eine ganz besondere Ausstellung der PingPongPowerfrauen zu uns nach Berlin holen. Diese Ausstellung gibt Parkinson ein weibliches Gesicht. Sie stellt Frauen vor, die eines gemeinsam haben: Sie spielen Tischtennis – und sie kapitulieren nicht. Statt die Diagnose als Endpunkt zu begreifen, haben sie sie zum Ausgangspunkt gemacht. Für Mut. Für Entschlossenheit. Für ein Leben, das sie aktiv und selbstbestimmt gestalten.
Lassen Sie sich von diesen Frauen inspirieren – und erkennen Sie: Aufgeben ist keine Option.
„Wenn ich Tischtennis spiele, merke ich plötzlich wieder, was alles noch geht.“ Mit diesen Worten beschreibt eine der Spielerinnen der PingPongPowerfrauen ihre Erfahrung. Bewegung, Gemeinschaft und Aktivität können die Symptome der Erkrankung spürbar verbessern — bis hin zur Reduzierung der Medikamente. Regelmäßiges Training wirkt sich nachweislich positiv auf Mobilität, Wohlbefinden und Lebensqualität aus.
Die PingPongPowerfrauen zeigen eindrucksvoll: Ein aktives Leben mit Parkinson ist möglich. Mit großem Engagement trainieren die Spielerinnen gemeinsam, nehmen an Turnieren teil und machen gerade auch anderen Frauen Mut.
Das ist nicht selbstverständlich, denn häufig wird übersehen: Rund ein Drittel der Menschen mit Parkinson sind Frauen. Symptome, Krankheitsverlauf und alltägliche Herausforderungen unterscheiden sich oft deutlich von denen männlicher Betroffener — und lange Zeit fanden diese Unterschiede in Forschung und öffentlicher Wahrnehmung nur wenig Beachtung. Mit unserer Initiative möchten wir die besonderen Herausforderungen betroffener Frauen stärker sichtbar machen, Forschung und Aufklärung fördern und gesellschaftliches Bewusstsein schaffen.
Das Engagement der PingPongPowerfrauen beeindruckt uns dabei besonders. Denn ihre Ausstellung verbindet persönliche Geschichten mit Lebensmut, Aufklärung und Sichtbarkeit.
Die Spielerinnen haben eine eigene Wanderausstellung entwickelt, die bereits an verschiedenen Orten in Deutschland gezeigt wurde. Auf unterschiedlichen Roll-Ups geben sie Statements ab, die von Kraft, Hoffnung und Lebensfreude zeugen. Wir freuen uns sehr, diese inspirierende Ausstellung im Rahmen unserer Reihe “Kunst und Engagement” auf der Tour durch die Hauptstädte der Bundesländer auch bald bei uns in den Räumen der Parkinson Stiftung präsentieren zu dürfen.
Wann: 22. September 2026
Uhrzeit: 17.00 Uhr
Wo: Parkinson Stiftung, Albrechtstraße 11, 10117 Berlin
Damit wir besser planen können, freuen wir uns über Ihre Anmeldung zu der Veranstaltung.

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