Unsere Vorsätze für 2026

Für das neue Jahr wünschen wir Erfolg, ein soziales Miteinander und Zuversicht. Die Parkinson-Krankheit ist bis heute nicht heilbar. Unsere Wünsche für 2026 sind daher Durchbrüche in der Parkinson-Forschung, mehr Sichtbarkeit für die Parkinson-Krankheit und Optimismus und Zuversicht für alle Betroffenen und Angehörige.

Ob beim Bogenschießen, Parkinson-Boxen oder Tanzen - auch in 2026 ist Bewegung der Schlüssel im Kampf gegen Parkinson. © Sabine Rütten
Engagement und Einsatz: Ob in Selbsthilfegruppen, für Betroffene und Zugehörige, gemeinsam tragen wir das Thema Parkinson in die Gesellschaft. © Anna Fiolka
Achtsamkeit: Aufmerksam bleiben und auf sich und seinen Körper acht geben, auch das sind wichtige Faktoren bei Parkinson.

Zum neuen Jahr teilen wir mit Ihnen eine besondere Liste guter Vorsätze: Wir präsentieren Ihnen verschiedene Ansätze, mit denen Menschen nicht nur ihre eigene Gesundheit fördern, sondern auch aktiv im Kampf gegen die Parkinson-Krankheit mitwirken können. Von mehr Bewegung im Alltag bis hin zu gezielter Unterstützung von Betroffenen – auch kleine Schritte können eine große Wirkung entfalten.

Bewegung als stärkste Waffe gegen Parkinson

"Sport ist Parkinsons größter Gegner", betont die Stiftung und stützt sich dabei auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse. Bereits 30 Minuten tägliche Bewegung können nicht nur das Erkrankungsrisiko senken, sondern auch die Lebensqualität von Betroffenen erheblich verbessern. Besonders empfohlen werden Nordic Walking, Radfahren, Tanzen oder innovative Ansätze wie Boxtraining – eine Therapieform, die bei Parkinson-Patient:innen beeindruckende Erfolge zeigt.

Achtsamkeit 

Mehr als ein Modewort – Achtsamkeit ist wichtig für Menschen mit Parkinson aber auch für Angehörige und Freunde der Betroffenen, um Veränderungen früh zu erkennen und einordnen zu können. Das gilt besonders bei einer Erkrankung, die so viele Facetten hat wie Parkinson. Aufmerksam bleiben für den eigenen Körper und auf sich acht geben, im Umgang mit sich selbst und mit den individuellen Symptomen. Viele Menschen wissen nicht, dass Parkinson oft Jahre vor den typischen Bewegungsstörungen beginnt. "Riechstörungen, Schlafprobleme oder anhaltende Verstopfung können frühe Warnzeichen sein", erklärt die Stiftung. Ein wichtiger Vorsatz für 2026 ist deshalb auch für uns: Über diese wenig bekannten Symptome aufklären und Bewusstsein schaffen – denn frühe Diagnose ermöglicht frühe Intervention.

Engagement

Sich zu engagieren und gemeinsam zu einem sozialen Miteinander beizutragen und das Thema Parkinson mehr in die Gesellschaft zu tragen. Von ehrenamtlicher Arbeit in Selbsthilfegruppen bis zur Unterstützung von Forschungsprojekten oder dem Teilen von Beiträgen in den Sozialen Medien. Gemeinsam tragen wir dazu bei, die Erkrankung sichtbar zu machen und Optimismus und Zuversicht für alle Betroffenen und Angehörige zu ermöglichen.  

Die Parkinson-Krankheit ist nicht heilbar. Doch wir arbeiten daran, dass sich das ändert. Helfen Sie uns durch Ihr Engagement und Unterstützung, die Lebensqualität für Betroffene zu verbessern und weitere Forschung zu ermöglichen. 

Sie möchten selbst aktiv werden und Ihre Vorsätze in die Tat umsetzen?

Schauen Sie sich unsere Informationsfilme mit vielen wertvollen Tipps für den Alltag an.
Erstellen Sie eine eigene Spendenaktion zugunsten der Parkinson Stiftung und helfen Sie uns dadurch weitere Forschung zu ermöglichen.
Unsere Broschüre “Sport bei Parkinson” zeigt Ihnen viele Möglichkeiten zur sportlichen Interaktion, sie kann kostenfrei bestellt werden.