Sechs geförderte Leuchtturm-Projekte gestartet

Die Parkinson Stiftung und die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) e. V. geben den offiziellen Start der sechs innovativen Forschungsprojekten im Juli und August 2025 bekannt.

Aktuell sind in Deutschland über 400.000 Menschen von Morbus Parkinson betroffen, Tendenz steigend. Zwar ist die Lebenserwartung von Menschen mit Parkinson heute weitgehend normal und die Forschung hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte gemacht, um die Symptome der Erkrankung zu lindern. Aber bislang gibt es noch kein Medikament, das die Krankheit wirklich aufhält. 

Daher ist es so wichtig, dass wir die Forschung weiter fördern. Die sechs geförderten Forschungsvorhaben setzen sich daher damit auseinander, frühe Diagnosemöglichkeiten für Parkinson zu verbessern, ein besseres Verständnis der biologischen Heterogenität der Parkinson-Krankheit zu erstellen und den Verlauf der Krankheit durch Anpassungen des Lebensstils zu verlangsamen.

Prevention-in-PD

Das geförderte Projekt Multidimensionale Lebensstil-Intervention (PREVENTION-IN-PD) von PD Dr. Eva Schäffer und Prof. Dr. Daniela Berg befasst sich genau mit diesem Thema. Erforscht werden sollen Aspekte des Lebensstils, die den Verlauf der Erkrankung positiv beeinflussen können - wie kognitives und körperliches Training, eine gesunde Ernährung und gesunder Schlaf. 

Alle sechs Forschungsvorhaben, die im Rahmen des Welt-Parkinson-Tages im Leuchtturm-Projektverbund ausgezeichneten wurden, haben ihre Arbeit aufgenommen. Die Fördersumme beläuft sich auf insgesamt 2,3 Millionen Euro und wird über einen Forschungszeitraum von drei Jahren ausgegeben. 

Wir werden fortlaufend über den Verlauf der Forschungsvorhaben berichten. Abonnieren Sie direkt unseren Newsletter, damit Sie nichts Spannendes aus der Forschung verpassen.

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